Die Suchmaschinenoptimierung bleibt auch im Jahr 2024 ein entscheidender Erfolgsfaktor fĂŒr Online-HĂ€ndler. In diesem Beitrag zeige ich dir 13 wirksame E-Commerce SEO-Maßnahmen fĂŒr mehr Sichtbarkeit, mehr qualifizierten Traffic und mehr Umsatz mit deinem Online-Shop.

Das erwartet dich in diesem Beitrag:

Was ist E-Commerce SEO?

Die E-Commerce SEO, auch bekannt als „Suchmaschinenoptimierung“ fĂŒr Online-Shops, zielt darauf ab, die Sichtbarkeit und Position eines Online-Shops in den organischen Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google zu verbessern. Dabei kommen spezifische Optimierungsstrategien zum Einsatz. Sie sollen das Ranking der Website in den Suchergebnissen fĂŒr relevante Keywords erhöhen, mehr qualifizierten Traffic anziehen und letztlich so den Umsatz steigern.

Deshalb ist SEO fĂŒr Online-Shops so wichtig

Im Bereich „E-Commerce“ gewinnt SEO zunehmend an Bedeutung. Der Grund dafĂŒr besteht darin, dass viele Online-Shops hĂ€ufig stark von einem einzigen Marketingkanal wie Google Ads abhĂ€ngig sind. Die Kosten fĂŒr bezahlte Anzeigen steigen jedoch kontinuierlich an. Zudem wird es immer schwieriger, deren Wirksamkeit zu beurteilen.

FĂ€lschlicherweise wird SEO noch oft als weniger relevant fĂŒr Online-Shops betrachtet. Doch dies ist ein Trugschluss! Wer den Fokus richtig setzt, der kann SEO durchaus als einen relevanten Performance-Kanal im E-Commerce fĂŒr sich nutzen.

Welche Vorteile die Suchmaschinenoptimierung fĂŒr Online-Shops bietet, habe ich in der folgenden Übersicht fĂŒr dich zusammengefasst:

  • SEO macht dich weniger abhĂ€ngig von bezahlter Werbung wie Google Ads.
    Suchmaschinenoptimierung wirkt stetig sinkenden Margen durch steigende Cost-per-Click (CPC) entgegen.
  • Mithilfe von Suchmaschinenoptimierung kannst du messbar mehr Umsatz und Gewinn erzielen.
  • SEO trĂ€gt dazu bei, die Kundenakquisitionskosten (CAC) mittelfristig zu senken.
  • Mit SEO kannst du deine Markenbekanntheit und Reputation langfristig aufbauen.
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Shop-Systeme im Vergleich

Bei der Auswahl eines geeigneten Shop-Systems stehen Unternehmen vor der Herausforderung, eine Plattform zu finden, die ihren spezifischen Anforderungen entspricht. Ein Vergleich verschiedener Shop-Systeme bietet einen umfassenden Einblick in deren Funktionen, FlexibilitÀt, Benutzerfreundlichkeit und Kosten.

Die Tabelle Zeigt Einen Vergleich Der FĂŒnf Bekannten E-Commerce-Plattformen, Als Da Sind: „Shopify“, „Adobe Commerce“, „Woocommerce“, „Jtl“ Und „Shopware“. Diese Werden Hinsichtlich Zielmarkt, Benutzerfreundlichkeit, FlexibilitĂ€t, Skalierbarkeit, Integration Und Kosten Bewertet, Um Unternehmen So Eine Informierte Entscheidung Zu Ermöglichen.

E-Commerce-Plattformen im Überblick – die wichtigsten Vor- und Nachteile auf einen Blick

Shopify

Shopify ist eine gehostete E-Commerce-Plattform, die sich durch ihre Benutzerfreundlichkeit und schnelle Einrichtung auszeichnet. Mit einer Vielzahl von integrierten Funktionen und einem intuitiven Backend-Interface ist das Shop-System eine beliebte Wahl fĂŒr Start-ups und kleinere Unternehmen, die eine einfache und kostengĂŒnstige Lösung suchen. Im Vergleich zu Open-Source-Lösungen bietet es allerdings weniger FlexibilitĂ€t.

Es gibt aber auch einige Nachteile, die es zu beachten gilt. Gerade im Bereich SEO gibt es diverse Limitierungen, die die Optimierung erschweren. Hier sind insbesondere die statische und kaum konfigurierbare URL-Struktur und die ineffiziente Verwaltung von Sub-Kategorien ĂŒber die Collection-Pages zu nennen.

FĂŒr international ausgerichtete GeschĂ€fte gibt es weitere EinschrĂ€nkungen: Der Shop ist nicht standardmĂ€ĂŸig fĂŒr den mehrsprachigen Betrieb ausgelegt. FĂŒr diesen Zweck stehen Unternehmen zwar einige Apps und Vorlagen zur VerfĂŒgung, die in ihren Funktionen jedoch eingeschrĂ€nkt sind.

Mehr zum Thema Shopify SEO findest du in unserem Blog-Beitrag.

Adobe Commerce (vormals Magento)

Bei Adobe Commerce (vormals Magento) wiederum handelt es sich um ein Open-Source-Shop-System, weshalb es sich durch zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten und eine hohe Skalierbarkeit auszeichnet. Die Einrichtung und Wartung von ehemaligem Magento erfordern allerdings ein gewisses technisches Know-how – und dies kann daher fĂŒr kleinere Unternehmen durchaus eine Herausforderung darstellen.

Mit „Adobe Commerce Pro“ steht Online-HĂ€ndlern zudem eine maßgeschneiderte Lösung zur VerfĂŒgung: Sie eignet sich insbesondere fĂŒr mittlere bis große Unternehmen.

Woo oder WooCommerce

Woo (ehemals WooCommerce) ist ein freies Plug-in fĂŒr WordPress, das eine nahtlose Einbindung ermöglicht. Deshalb ist es eine gute Wahl fĂŒr kleinere Unternehmen, die einen einfachen Einstieg in den E-Commerce suchen und die FlexibilitĂ€t und Erweiterbarkeit von WordPress zu schĂ€tzen wissen.

Durch die Integration von Partnern im Bereich „Logistik“ und durch Zahlungsanbieter wie beispielsweise „PayPal“, „Amazon Pay“ und „Google Pay“ bietet das ehemalige „WooCommerce“ von Anfang an eine breite Palette von Angeboten und maximalen Komfort fĂŒr Kunden.

Sein modularer Ansatz lĂ€sst eine flexible Kombination verschiedener Funktionen zu und ist daher bestens geeignet, um den Shop so individuell wie möglich zu gestalten. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass es sowohl den Verkauf von physischen GĂŒtern als auch Downloads und Abonnements ermöglicht und ĂŒberdies durch WordPress-Plugins erweitert werden kann.

Mit zunehmender KomplexitĂ€t und GrĂ¶ĂŸe des Online-Shops wird WooCommerce aber schwĂ€cher in der Verwaltung und Performance.

JTL

JTL ist ein weiteres Shop-System, das von Online-HĂ€ndlern hĂ€ufig in Betracht gezogen wird. Es bietet eine umfassende E-Commerce-Lösung fĂŒr Unternehmen aller GrĂ¶ĂŸenordnungen. Besonders profitieren davon allerdings kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen (KMU).

Das Shop-System umfasst nicht nur einen Online-Shop, sondern auch Funktionen fĂŒr Warenwirtschaft, Kundenmanagement und vieles mehr.

Mit JTL Wawi bietet der in Deutschland ansĂ€ssige Anbieter seit 2016 auch eine kostenfreie Version fĂŒr kleine Shops mit bis zu 500 Produkten.
Shopware hat ihren Unternehmenssitz in Deutschland, genauer gesagt in Nordrhein-Westfalen. Die E-Commerce-Plattform gibt es sowohl als Open-Source-Software als auch als kommerzielle Version. Sie punktet vor allem durch eine Vielzahl von Integrationen und eine aktive Entwickler-Community, die kontinuierlich neue Funktionen und Erweiterungen bereitstellt.

Shopware

„Shopware“ ist eine Multishop-Software, die es ermöglicht, mehrere Shops auf verschiedenen Domains ĂŒber eine zentrale Administration zu verwalten. So lassen sich verschiedene Marken- oder Themen-Shops aus einem einzigen System heraus betreiben. Durch die UnterstĂŒtzung verschiedener Sprachen und WĂ€hrungen sowie lĂ€nderspezifischer Steuerkonfigurationen können Online-HĂ€ndler mit dieser Software auch international agieren.

Die Plattform ist kostenpflichtig und erfordert eine gewisse Einarbeitungszeit. Wer dies jedoch in Kauf nimmt, der bekommt eine skalierbare und hochgradig anpassbare E-Commerce-Lösung.

Letztendlich hĂ€ngt die Wahl des Shop-Systems von den individuellen BedĂŒrfnissen und Ressourcen eines Unternehmens ab.

Keyword-Recherche fĂŒr E-Commerce

Eine umfassende Keyword-Recherche bildet die Grundlage fĂŒr eine erfolgreiche E-Commerce SEO-Strategie. In Folgenden verrate ich dir, wie du die Suchintention deiner Kunden besser verstehen und bestmöglich befriedigen kannst.

Warum ist die Analyse des Suchverhaltens deiner Kunden so wichtig?

Die Analyse des Suchverhaltens deiner Kunden ist entscheidend, um die BedĂŒrfnisse und WĂŒnsche deiner Zielgruppe besser zu verstehen und um gezielt darauf eingehen zu können. Denn nur, wenn du genau weißt, welche Suchbegriffe und Suchphrasen deine potenziellen Kunden verwenden, kannst du deine Inhalte, Produkte und Dienstleistungen optimal darauf abstimmen. Dies fĂŒhrt nicht nur zu einer höheren Sichtbarkeit deiner Website in den Suchergebnissen, sondern auch zu einer besseren User Experience und letztlich zu einer Steigerung der Conversion-Rate. Die fundierte Analyse des Suchverhalts ermöglicht es dir, gezielte Marketingstrategien zu entwickeln und deine Ressourcen effizient einzusetzen.

Tools und Techniken zur Keyword-Recherche

FĂŒr eine effektive Keyword-Recherche stehen dir verschiedene Anwendungen und Techniken zur VerfĂŒgung. Zu den bekanntesten und meistbenutzten Keyword-Recherche-Tools gehören neben dem Google Keyword Planner auch Ahrefs, SEMrush Keyword Magic Tool, Moz Keyword Explorer, KeywordTool.io und KWFinder.

Sie alle bieten umfassende Daten zu Suchvolumen, Wettbewerb und zu Trends, die dir dabei helfen, die relevantesten Keywords fĂŒr deinen Online-Shop zu identifizieren. DarĂŒber hinaus können Techniken wie Wettbewerbsanalyse, die Untersuchung von Google-Suggest-VorschlĂ€gen und die Nutzung von Foren und sozialen Medien wertvolle Einblicke in die Suchgewohnheiten deiner Zielgruppe geben.

Long-Tail-Keywords, Mid-Tail-Keywords oder Short-Tail-Keywords?

Bei der Keyword-Recherche unterscheiden SEO-Experten zwischen „Long-Tail-Keywords“, „Mid-Tail-Keywords“ und „Short-Tail-Keywords“.

Long-Tail-Keywords bestehen aus lĂ€ngeren und spezifischeren Phrasen wie „weiße Herren Sneaker GrĂ¶ĂŸe 44“ oder „gĂŒnstiger Gaming-Laptop unter 1000 Euro“. Obwohl ihr Suchvolumen geringer ist, weisen sie weitaus weniger Wettbewerb und eine höhere Conversion-Rate auf. Denn sie gehen gezielter auf die Suchintention der Nutzer ein.

Mid-Tail-Keywords wiederum sind weniger spezifisch als „Long-Tail-Keywords“, jedoch deutlich prĂ€ziser als „Short-Tail-Keywords“. Mit deren Hilfe kannst du eine breitere Zielgruppe ansprechen und gleichzeitig die Relevanz deines Online-Shops fĂŒr bestimmte Suchanfragen steigern.

Bei Short-Tail-Keywords handelt es sich um kurze und generische Suchbegriffe mit hohem Suchvolumen und starkem Wettbewerb. Beispiele dafĂŒr sind „Schuhe“ oder „Laptop“. Zwar bieten sie potenziell hohen Traffic, doch in der Regel ist es schwer, auf sie zu ranken.

Online-HĂ€ndler sollten sich daher lieber auf „Long-Tail-Keywords“ konzentrieren, um ihre Zielgruppe so prĂ€zise anzusprechen und um höhere Conversion-Raten erzielen zu können.

Informationale vs. transaktionale Keywords

Bei der Keyword-Analyse ist es wichtig, zwischen informationalen und transaktionalen Keywords zu unterscheiden.

So steckt hinter informationalen Keywords die Suchabsicht, sich zu einem bestimmten Thema informieren zu wollen. Gibt beispielsweise jemand die Phrase „Wie reinige ich Lederschuhe“ ein, deutet dies darauf hin, dass der Nutzer sich zunĂ€chst einmal im Erforschungsmodus (siehe „Googles Messy Middle Model“) befindet und hilfreichen Content (Helpful Content) benötigt. Anfragen dieser Art sind (noch) nicht mit einer Kaufabsicht verbunden.

Transaktionale Keywords hingegen signalisieren eine Kaufabsicht, wie dies etwa bei „Lederschuhe kaufen“ oder „Laptops gĂŒnstig online bestellen“ der Fall ist.
FĂŒr ein erfolgreiches E-Commerce-Marketing ist es deshalb entscheidend, beide Arten von Keywords zu identifizieren und zu nutzen. Nur so lassen sich potenzielle Kunden in jeder Phase ihrer „Kundenreise“ (Customer Journey) gezielt ansprechen.

WeiterfĂŒhrende Informationen zu der Keyword-Recherche findest du unter: SEO & Keywords: So findest du die richtigen Suchbegriffe fĂŒr deinen Online-Shop.

Du hast Fragen?

Schreib mir gerne eine Nachricht oder wir sprechen in einem unverbindlichen ErstgesprĂ€ch ĂŒber deine Herausforderung. Ich erklĂ€re dir worauf du achten musst.

Michael Möller - Seo Consultant

Michael Möller – SEO Berater

Informationsarchitektur und Strukturplanung

Die Informationsarchitektur und die Strukturplanung eines Online-Shops sind essenzielle Bestandteile, um ein reibungsloses und zufriedenstellendes Einkaufserlebnis fĂŒr die Nutzer zu gewĂ€hrleisten. Eine gut durchdachte Informationsarchitektur ermöglicht es den Besuchern, schnell und effizient zu den gewĂŒnschten Produkten zu gelangen. Dabei spielen Keyword-Mapping und die strategische Planung der Shop-Struktur eine zentrale Rolle. Erst dann, wenn die Suchgewohnheiten der Nutzer analysiert worden sind, sollte eine Seitenhierarchie erstellt werden, um Besucher gezielt durch den Shop zu fĂŒhren.

In diesem Abschnitt erklÀre ich dir, wie du durch die Analyse des Nutzerverhaltens und die gezielte Zuordnung von Keywords eine intuitive und benutzerfreundliche Navigation schaffst.

Startpunkt Keyword-Mapping

Das Keyword-Mapping bildet die Grundlage fĂŒr die Gestaltung der Informationsarchitektur von Online-Shops. Dieser Prozess beinhaltet die Zuordnung von Keywords zu den entsprechenden Seiten innerhalb des Shops. Ziel ist es, den Nutzer von allgemeinen zu immer spezifischeren Suchbegriffen zu fĂŒhren, was eine intuitive Navigation und ein optimales Nutzererlebnis gewĂ€hrleistet.

Nehmen wir also an, dass ein Nutzer mit dem Gedanken spielt, sich eine Kamera zu kaufen. Je nach Wissensstand wĂŒrde er zu Beginn möglicherweise nach einem generischen Begriff wie „Kamera“ suchen und im Laufe seiner Suche dann immer spezifischer werden.

Durch die Analyse des Suchverhaltens könntest du besser nachvollziehen, wie sich seine Suchanfragen im Verlauf der Customer Journey verfeinern, etwa von „Kamera“ zu „Digitalkamera“ und schließlich zu spezifischen Modellen.

Besonders im Bereich „Kameras“ gibt es viele verschiedene mögliche Suchkombinationen. Somit wĂ€re es wichtig, zu ĂŒberlegen, welche Struktur und welchen Aufbau ein Online-Shop aufweisen sollte, um dieses Suchverhalten so vollstĂ€ndig wie möglich abzudecken.

Das Keyword-Mapping Bildet Die Grundlage FĂŒr Die Planung Einer Seo-Freundlichen Informationsarchitektur.

Die Analyse des Suchverhaltens zeigt, dass das Suchvolumen sich mit zunehmender TermlĂ€nge signifikant verĂ€ndert. Mit anderen Worten: „Long-Tail-Keywords“ weisen ein geringeres Suchvolumen als „Short-Tail-Keywords“ auf.

DarĂŒber hinaus sollte auch mitgedacht werden, wie sowohl der User als auch der Google-Bot ĂŒber interne Verlinkungen möglichst einfach in den Shop zu den einzelnen Produkten gelangen können. Interne Verlinkungen fĂŒr Produkte wiederum haben eine große Relevanz fĂŒr „Organic Shopping Boxen“.

In den meisten FĂ€llen steigen Nutzer ĂŒber die Kategorie-Seiten ein. Deshalb sollte die Informationsarchitektur so aufgebaut sein, dass der User ĂŒber einen generischen Begriff wie „Kameras“ bis hin zum konkreten Produkt, wie z. B. „Canon EOS R8“, gefĂŒhrt wird. SelbstverstĂ€ndlich kann der User auch jederzeit ĂŒber die Google-Suche mit einem Suchbegriff wie „Canon EOS“ einsteigen, eine klar strukturierte Navigation im Online-Shop ist jedoch nach wie vor notwendig.

Die meisten Online-HĂ€ndler arbeiten zudem mit einem Markeneinstieg. In unserem Beispiel wĂ€re es jetzt „Canon“. Das bedeutet, dass von dort aus ebenfalls Links auf diejenigen URLs zu setzen sind, die fĂŒr die einzelnen Suchanfragen ranken sollen. Das ist auch hinsichtlich der NutzerfĂŒhrung in deinem Online-Shop extrem wichtig.

Planung der Shop-Struktur unter BerĂŒcksichtigung der NutzerfĂŒhrung

Ist das Keyword-Mapping erst einmal abgeschlossen, erfolgt die Zuordnung der einzelnen Templates unter BerĂŒcksichtigung der NutzerfĂŒhrung.

Wie sieht das nun bei mittelgroßen bis großen Online-Shops aus?

Bei generischen Suchbegriffen kommen hĂ€ufig Hub-Templates zum Einsatz. Diese enthalten keine reinen Produktlisten, dafĂŒr jedoch Suchkategorien und dienen damit als Verteilerseiten. Ein gutes Beispiel liefert der Online-Shop fĂŒr Tierbedarf „Fellby“.

Steigt ein Nutzer nun mit einem eher generischen Begriff wie „Hundezubehör“ ein, bekommt er eine klassische Verteiler-/Hub-Seite wie die folgende angeboten:

Interaktive Hub-Seite Bei Fellby Mit Visuellem Verteiler Und Produktlisten.

Beispiel einer Hub-Seite fĂŒr Hundezubehör bei Fellby, inklusive eines visuellen Verteilers und mehrerer Produktlisten.

Die Suchkategorien wiederum werden mithilfe eines hybriden Templates (Compound-Seite) abgebildet. Es ist eine Kombination aus einer Hub-Seite und Produktliste. Diese kann einige Textelemente enthalten, muss es jedoch nicht zwingend. Von hier aus wird in die einzelnen Unterkategorien verlinkt. Etwas tiefer folgt dann eine Produktliste. Wie eine solche in der Praxis aussieht, zeige ich dir anhand des folgenden Beispiels von Fellby.

Eine Compound-Seite, Wie Sie Bei Fellby Verwendet Wird.

Beispiel fĂŒr eine Compound-Seite auf einer E-Commerce-Website, gesehen bei Fellby.

Je tiefer wir in diese Hierarchie vordringen, desto wichtiger werden reine Produktlisten. In Shopify wĂŒrden wir zu diesem Zweck die Collection Page verwenden. Das folgende Beispiel von Fellby zeigt eine entsprechende Kategorie-Seite, die dabei zur Anwendung gelangt.

Die Kategorie-Seite „Nassfutter FĂŒr Welpen“ Von Fellby Zeigt Eine Liste Mit Allen Entsprechenden Produkten.

Auf der Kategorie-Seite „Nassfutter fĂŒr Welpen“ findet sich bei Fellby eine Produktliste mit allen dazugehörigen Produkten aus dieser Kategorie.

Schlussendlich gelangen wir zum letzten fĂŒr den Kaufprozess relevanten Template: der Produktdetailseite (PDP). Bei Fellby sieht diese wie folgt aus:

 Die Produktdetailseite (Pdp) Von Fellby Bietet Eine Hervorragende Usability.

Die Produktdetailseite (PDP) von Fellby punktet mit optimaler NutzerfĂŒhrung.

Um Die Shop-Struktur Effektiv Zu Planen, Ist Es Wichtig, Kategorie-Einstieg Und Template Gezielt Aufeinander Abzustimmen.

FĂŒr die Planung der Shop-Struktur ist das Matching von Kategorie-Einstieg und Template besonders wichtig.

Neben der Startseite sind dies die vier wichtigsten Templates, die es im Online-Shop zu optimieren gilt, um eine bestmögliche NutzerfĂŒhrung zu ermöglichen.
Wie dir deine Informationsarchitektur bei der Auswahl der passenden Templates hilft, habe ich in der folgenden schematischen Darstellung fĂŒr dich skizziert.

Wie kann ich also meine Inhalte optimieren, um User von einem sofortigen Absprung abzuhalten?

Weitere SEO-Best-Practices dazu stammen von Zalando.

Öffne ich nun die mobile Ansicht der Seite „Damen-Sneaker“, so erscheinen sofort die jeweiligen Unterkategorien von Damen-Sneakern „Sneaker high“ und „Sneaker low“. Das bedeutet: Ich gelange mit einem einzigen Klick bzw. Tap zu den „Low Sneakern“ oder zu den „High Sneakern“, ohne hierfĂŒr den Detailfilter öffnen zu mĂŒssen.

ZusĂ€tzlich stehen mir die beliebtesten Filter „GrĂ¶ĂŸe“, „Marke“, „Farbe“ und „Nachhaltigkeit“ zur VerfĂŒgung.

Eine Benutzerfreundliche Navigation Setzt Eine Gut Strukturierte Informationsarchitektur Und Eine Passende Shop-Struktur Voraus. Zalando Setzt Dies Bereits Erfolgreich In Der Praxis Um.

Eine intuitive NutzerfĂŒhrung erfordert eine „saubere“ Informationsarchitektur und eine darauf abgestimmte Shop-Struktur. Dies beweist auch diese SEO Best Practice von Zalando.

Sollte ich mit meiner Suche immer noch nicht weiterkommen, so hÀtte ich weiterhin die Möglichkeit, den Detailfilter zu nutzen. Dieses Element ist bewusst dezent platziert, um mich nicht unnötig abzulenken.

Die Shop-Struktur sollte also so geplant werden, dass sie der natĂŒrlichen Such- und Navigationsweise der Nutzer entspricht. Die Planung beginnt mit der Startseite: Sie dient als visuelles Schaufenster und bietet einen Überblick ĂŒber die wichtigsten Kategorien.

Daraufhin folgen Hub-Seiten, die bereits erste generische Suchanfragen bedienen, wie z. B. „Sneaker“ oder „Kameras“ . Innerhalb dieser Kategorien wiederum werden Unterkategorien und Filteroptionen eingefĂŒhrt, um den Nutzer weiter zu den gesuchten Produkten zu leiten.

Ein entscheidender Aspekt dabei ist die Nutzung von sogenannten Compound-Seiten, die visuelle Verteilerelemente mit detaillierten Produktlisten kombinieren. Diese bieten dem Nutzer mehrere Einstiege in die Produktwelt und ermöglichen so eine flexible Navigation im Online-Shop.

Die sich tiefer in der Hierarchie befindlichen Kategorieseiten dienen als Einstiegspunkte, die Nutzer durch die verschiedenen Produktgruppen fĂŒhren. DarĂŒber hinaus helfen Kategorieseiten potenziellen Kunden, die gewĂŒnschte Produktkategorie zu finden. Umso wichtiger ist es, diese gut zu organisieren und mit relevanten Filterfunktionen auszustatten, damit Nutzer noch schneller finden können, wonach sie suchen.

Produktdetailseiten (PDPs) sind die letztendlichen Ziele der Nutzerreise und mĂŒssen detaillierte Informationen zu jedem Produkt enthalten. Wichtige Elemente wie hochwertige Bilder, ausfĂŒhrliche Beschreibungen, Kundenbewertungen und klare Call-to-Actions („primary & secondary“) sind hier unverzichtbar. Eine gut gestaltete PDP antizipiert und beantwortet alle Fragen des Nutzers und animiert ihn geschickt zum Kauf.

FĂŒr alle Seitentypen gilt: SEO ist absolut unerlĂ€sslich – angefangen bei der URL-Struktur bis hin zur Optimierung der SERP-Snippets. Denn der Wettbewerb um die Top-Platzierungen ist groß. Wer auffallen will, der sollte daher besondere Sorgfalt bei der Optimierung seiner Inhalte walten lassen.

So sieht eine NutzerfĂŒhrung im Idealfall aus:

Eine Angenehme User Experience Basiert Auf Einer Gut Durchdachten NutzerfĂŒhrung.

Eine gute User Experience hĂ€ngt entscheidend von einer intuitiven NutzerfĂŒhrung ab.

Optimierung der Shop-Templates

Wer die Leistung und Benutzerfreundlichkeit des eigenen Online-Shops verbessern möchte, der tut gut daran, bei der Optimierung der Shop-Templates besondere Sorgfalt walten zu lassen.

Nur so lĂ€sst sich die Sichtbarkeit erhöhen und gleichzeitig auch das Einkaufserlebnis der Kunden verbessern, was letztendlich zu einer höheren Conversion-Rate fĂŒhrt. In diesem Abschnitt werde ich deshalb verschiedene Maßnahmen zur Optimierung der Shop-Templates beleuchten – angefangen bei SEO fĂŒr die Startseite ĂŒber die Optimierung der Hub-, Compound- und Kategorieseiten bis hin zu den Produktseiten.

SEO fĂŒr die Startseite

Die Startseite ist das AushĂ€ngeschild deines Online-Shops und spielt eine entscheidende Rolle fĂŒr die Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Umso wichtiger ist es, diese gezielt zu optimieren. Dazu gehört die Verwendung von passenden Keywords genauso wie eine klare und ansprechende Struktur und schnelle Ladezeiten. DarĂŒber hinaus ist es wichtig, den Meta-Title und die Meta-Description prĂ€zise und ansprechend zu gestalten, um sowohl Suchmaschinen als auch potenzielle Kunden ĂŒberzeugen zu können.

Optimierung der Hubseiten

Hubseiten dienen als zentrale Anlaufstellen fĂŒr bestimmte Themen oder Produktkategorien und tragen wesentlich zur BenutzerfĂŒhrung bei. Die Seite bietet einen umfassenden Überblick ĂŒber das Produktangebot und verlinkt zu relevanten Inhalten innerhalb deines Online-Shops. Wer die Relevanz und Auffindbarkeit der Hubseiten in Suchmaschinen erhöhen will, der sollte unbedingt auf eine korrekte Nutzung von Keywords in Überschriften und Texten sowie auf interne Links achten.

Optimierung der Compound-Seiten

Bei der Gestaltung der Compound-Seiten solltest du ebenfalls auf Relevanz, aber auch auf Übersichtlichkeit achten. So enthalten nutzerfreundliche Seiten gut strukturierte Abschnitte, informative Texte und relevante Keywords. DarĂŒber hinaus werden sie regelmĂ€ĂŸig aktualisiert, um Nutzern stets neue Informationen bieten zu können. Das wiederum trĂ€gt zu einer besseren SEO-Performance deines Online-Shops bei.

Optimierung der Kategorieseiten (PLP)

Product Listing Pages (PLP) sind entscheidend fĂŒr die Navigation und die Auffindbarkeit von Produkten. Eine gut durchdachte Struktur sowie ansprechende Überschriften und Filteroptionen verbessern die Benutzerfreundlichkeit. Zudem sollten Kategorieseiten suchmaschinenfreundlich gestaltet sein, indem relevante Keywords in Titel, Meta-Beschreibungen und Texten integriert werden.

FĂŒr eine bessere Performance deiner PLP ist es wichtig, diese regelmĂ€ĂŸig zu ĂŒberwachen und zu optimieren. Welche Verfahren dabei zum Einsatz kommen, erfĂ€hrst du in der folgenden Übersicht:

  • A/B-Tests: Teste verschiedene Layouts gegeneinander, um herauszufinden, welche Versionen die höchsten Conversion-Raten erzielen.
  • Analyse des Nutzerverhaltens mithilfe von Heatmaps: „Heatmaps“ helfen dir dabei, zu verstehen, wie Nutzer innerhalb deines Online-Shops navigieren. So gewinnst du wertvolle Einblicke in ihr Klick- und Scroll-Verhalten und erfĂ€hrst, fĂŒr welche Inhalte sie sich wirklich interessieren.
  • Nutzerfeedback: Sammle und analysiere regelmĂ€ĂŸig das Feedback deiner Nutzer, um kontinuierliche Verbesserungen vorzunehmen und um die Nutzererfahrung (User Experience) in deinem Online-Shop zu verbessern.

Optimierung von Produktseiten (PDP)

Produktseiten, auch bekannt als „Produktdetailseiten“ (kurz: PDP), sind das HerzstĂŒck jedes Online-Shops und beeinflussen maßgeblich die Kaufentscheidung der Kunden.

Produktbeschreibungen, die zum Kauf animieren

Den Produktbeschreibungen kommt dabei eine wesentliche Bedeutung zu. Denn sie ĂŒbernehmen die Funktion eines VerkĂ€ufers. Umso wichtiger ist es, dass die Texte auf die BedĂŒrfnisse und Fragen der Kunden nĂ€her eingehen. Im Fokus steht dabei die Vorteilskommunikation. Mit anderen Worten: Die wesentlichen Produktmerkmale sollten in Vorteile â€žĂŒbersetzt“ werden, damit potenzielle KĂ€ufer den Nutzen des Produktangebots erkennen und schließlich einen Kauf tĂ€tigen.

Wie du ansprechende und einzigartige Produkttexte formulierst, verrate ich dir im folgenden Blogbeitrag: Die ultimative Produktseite: 10 SEO-Tipps fĂŒr Online-Shops.

Hochauflösende Produktbilder verwenden

Hochwertige Produktbilder sind ein weiterer Faktor, der die Conversion-Rate maßgeblich beeinflusst. Wie du diese fĂŒr die Suchmaschinen optimierst, erfĂ€hrst du in meinem Blogbeitrag mit dem Titel „Bilder-SEO fĂŒr Online-Shops: Tipps und Strategien“.

Optimierung der Blog-BeitrÀge

Die Optimierung von Blog-BeitrÀgen ist entscheidend, um sowohl die Sichtbarkeit in Suchmaschinen als auch relevante Fragestellungen der Nutzer zu beantworten.

Achte unbedingt darauf, dass deine Inhalte einen echten Mehrwert bieten, gut strukturiert sind und wirklich zu deiner Zielgruppe passen. Eine besondere Rolle spielt dabei die gezielte Verwendung relevanter Keywords. Diese sollten stets sinnvoll in den Überschriften, im Fließtext sowie in den Meta-Angaben wie Meta-Title und Meta-Description untergebracht sein.

Interne Verlinkungen zu anderen relevanten BeitrÀgen und externen Quellen mit einer hohen DomainautoritÀt verbessern das Nutzererlebnis zusÀtzlich und erhöhen in der Regel die Verweildauer auf deiner Seite.

Schließlich sollten Blog-BeitrĂ€ge mobilfreundlich sein und schnell laden, um eine positive Nutzererfahrung zu gewĂ€hrleisten und so die Absprungrate zu verringern.
Weitere nĂŒtzliche Tipps rund um die Content-Erstellung findest du unter: Deshalb ist SEO-Content ein Mythos ☝ und unter Topical Authority und SEO: So wirst du zum Experten 💡.

Du hast Fragen?

Schreib mir gerne eine Nachricht oder wir sprechen in einem unverbindlichen ErstgesprĂ€ch ĂŒber deine Herausforderung. Ich erklĂ€re dir worauf du achten musst.

Michael Möller - Seo Consultant

Michael Möller – SEO Berater

OnPage-SEO fĂŒr Online-Shops

Du willst gut in den SERPs ranken? Dann solltest du dich unbedingt um die Optimierung von OnPage-Elementen in deinem Online-Shop kĂŒmmern. Welche das genau sind, erfĂ€hrst du im Folgenden.

Snippet-Optimierung: Title-Tags und Meta-Descriptions

Title-Tags und Meta-Descriptions haben einen entscheidenden Einfluss auf die Klickrate (CTR) und das Ranking in Suchmaschinen. FĂŒr Title-Tags gilt dabei: so prĂ€gnant und aufmerksamkeitsstark wie möglich. Das wichtigste Keyword darf darin selbstverstĂ€ndlich auch nicht fehlen.

Die Meta-Descriptions sollten ebenfalls relevante Keywords enthalten sowie eine klare und ansprechende Zusammenfassung des Seiteninhalts bieten, um den Nutzer zum Klicken zu ermuntern.

Überschriften

Überschriften (H1 bis H6) strukturieren den Inhalt deiner Seiten und helfen Suchmaschinen dabei, die Inhalte besser zu verstehen. Denke stets daran: Jede Seite besitzt eine einzige H1-Überschrift, die das Fokus-Keyword enthĂ€lt. Untergeordnete Überschriften, auch „ZwischenĂŒberschriften“ genannt, sollten wiederum den Inhalt logisch gliedern und weitere relevante Keywords enthalten, um die SEO-Wirkung zu maximieren.

URLs und URL-Strukturen

Eine klare und konsistente URL-Struktur ist essenziell fĂŒr die Benutzerfreundlichkeit und Suchmaschinenoptimierung. Die URLs selbst sollten so kurz und prĂ€gnant wie möglich sein und den Inhalt der Seite treffend beschreiben.

Auch sollten sie relevante Keywords enthalten. Jede Seite verdient außerdem eine eigene URL. Doch das ist lĂ€ngst nicht alles, worauf du unbedingt achten solltest. Wie du eine „saubere“ URL-Struktur schaffst, verrate ich dir im folgenden Blogbeitrag: URL-Strukturen & SEO: Tipps & Beispiele fĂŒr Online-Shops.

Bilder-SEO

Zu den wohl wichtigsten Elementen eines jeden Online-Shops gehören Bilder. Auch sie sollten unter allen UmstĂ€nden optimiert werden, um die Auffindbarkeit und die Außenwirkung deines Angebots zu verbessern.

Verwende hierzu beschreibende Dateinamen und Alt-Texte, die relevante Keywords enthalten. Komprimiere die Bilder außerdem, um die Ladezeit zu verbessern. Zeichne die Inhalte darĂŒber hinaus mit strukturierten Daten aus, um die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu erhöhen und Nutzer zum Klicken zu animieren.

In diesem Blog-Beitrag gehen wir auf das Thema Bilder-SEO ein.

Status-Codes (200, 301, 302, 404, 410, 503)

Die richtigen HTTP-Statuscodes sind entscheidend fĂŒr die Kommunikation mit Suchmaschinen und Benutzern. So zeigt ein 200-Status, dass die Seite erfolgreich geladen wurde, wĂ€hrend 301- und 302-Redirects zu anderen Seiten weiterleiten. 404- und 410-Codes signalisieren wiederum, dass die Inhalte auf der entsprechenden Seite gelöscht worden sind. Der Status Code 503 hingegen wird fĂŒr vorĂŒbergehend nicht verfĂŒgbare Seiten verwendet.

Du solltest deine Website regelmĂ€ĂŸig prĂŒfen und selbst crawlen. 404-Fehler sollten soweit wie möglich vermieden werden. DafĂŒr benötigst du ein geeignetes Out-of-Stock-Konzept deiner Produkte. Wie gehst du also damit um, wenn ein Produkt nicht mehr verfĂŒgbar ist?

Zudem solltest du regelmĂ€ĂŸig prĂŒfen, ob interne Verlinkungen auf 301- oder 302-Redirects zeigen und diese direkt zum Ziel der Weiterleitung verlinken.

Interne Verlinkung

Eine durchdachte interne Verlinkungsstrategie verbessert die Navigation und die Verteilung von Link Equity in deinem Online-Shop. Interne Links sollten stets thematisch relevante Seiten verbinden und den Nutzern dabei helfen, weitere fĂŒr sie nĂŒtzliche Inhalte zu entdecken. Diese Vorgehensweise verbessert die Benutzererfahrung und unterstĂŒtzt die Indexierung durch Suchmaschinen.

Hier spielt sowohl die Platzierung der Links (Navigation, Content, Footer, Recommendations etc.) als auch die Nutzung relevanter Ankertexte eine entscheidende Rolle. Auch Filterungen und facettierte Suchen dienen zur internen Verlinkung – sowohl fĂŒr den Nutzer als auch die Suchmaschine – und mĂŒssen sauber geplant werden.

Structured Data und Rich Snippets

Structured Data hilft den Suchmaschinen dabei, den Inhalt deiner Seiten besser zu verstehen. FĂŒr dich sind strukturierte Daten deshalb so wichtig, weil Suchmaschinen wie Google sie nutzen, um daraus Rich Snippets zu generieren. Dies wiederum fĂŒhrt dazu, dass deine Inhalte prominent auf den Suchergebnisseiten (kurz: SERPs) erscheinen.

Mithilfe von Structured Data hebst du deine Produkte, Preise, die VerfĂŒgbarkeit und die dazu vorhandenen Bewertungen hervor, was oftmals in einer erhöhten Klickrate resultiert.

Wie das genau funktioniert, beschreiben die folgenden Blog-BeitrÀge:

Strukturierte Daten fĂŒr Produktvarianten: Neu in 2024!

Rich Snippets verstehen und optimal nutzen 🌟

Featured Snippets: So optimierst du deine Inhalte fĂŒr die Google-Suche

Technisches SEO

Das technische SEO umfasst eine Reihe von Maßnahmen und Best Practices, die darauf abzielen, Suchmaschinen das Crawlen und Indexieren der jeweiligen Website zu erleichtern sowie die Benutzererfahrung zu optimieren.

Crawling-Effizienz

Die Crawling-Effizienz bezieht sich auf die FĂ€higkeit einer Suchmaschine, eine Website effektiv und vollstĂ€ndig zu durchsuchen. Eine effiziente Informationsstruktur stellt sicher, dass Suchmaschinen alle wichtigen Seiten einer Website entdecken und indizieren können. FĂŒr die sogenannte Crawlbarkeit wiederum sind neben einer optimierten internen Verlinkung auch Einstellungen in den Robots-Meta-Tags und der robots.txt wichtig. DarĂŒber hinaus gilt es, Crawling-Barrieren wie zu viele Weiterleitungen oder blockierte Ressourcen zu minimieren.

Indexierung steuern

Die Steuerung der Indexierung ermöglicht es Webmastern, festzulegen, welche Seiten ihrer Website in den Suchmaschinen-Indizes erscheinen sollen. Dies kann mithilfe von Robots-Meta-Tags wie „noindex“ und „nofollow“ sowie dem HTTP-Header erfolgen. Die richtige Konfiguration dieser Elemente ist entscheidend, um sicherzustellen, dass nur relevante und wertvolle Inhalte in den Suchergebnissen angezeigt werden und Duplicate Content vermieden wird.

XML-Sitemap

Eine XML-Sitemap ist eine Datei, die eine Liste aller wichtigen Seiten einer Website enthĂ€lt und Suchmaschinen dabei hilft, diese effizient zu durchsuchen und zu indexieren. Sie fungiert als Fahrplan fĂŒr Suchmaschinen und stellt sicher, dass keine relevanten Seiten ĂŒbersehen werden. Eine gut strukturierte XML-Sitemap sollte daher regelmĂ€ĂŸig aktualisiert und in der Google Search Console eingereicht werden, um die Indexierung dadurch zu unterstĂŒtzen.

Ladezeiten und Performance

Die Ladezeit einer Website ist ein kritischer Ranking-Faktor, da sie die Benutzererfahrung erheblich beeinflusst. Denn langsame Ladezeiten fĂŒhren hĂ€ufig zu einer hohen Absprungrate und wirken sich deshalb negativ auf das Ranking aus. Wer die Ladezeiten verbessern möchte, der sollte nicht nur die Bilder auf seiner Website optimieren, sondern auch unnötige Skripte entfernen und Caching-Mechanismen implementieren. Ein leistungsstarker Server und der Einsatz eines Content Delivery Networks (CDN) tragen ebenfalls zur Verbesserung der Performance bei.

Mobile Optimierung

Responsive Design und schnelle Ladezeiten sind besonders wichtig, um die Benutzerfreundlichkeit und das Ranking einer Website bzw. eines Online-Shops zu verbessern.

Eine mobilfreundliche Website passt sich automatisch an verschiedene BildschirmgrĂ¶ĂŸen an und bietet eine intuitive Navigation auf Smartphones und Tablets.

Pagination

Bei der Pagination handelt es sich um eine Praxis, Inhalte auf mehrere Seiten aufzuteilen, um die Benutzerfreundlichkeit und Ladezeiten zu verbessern. Eine korrekte Implementierung dieser Methode hilft Suchmaschinen dabei, die Beziehungen zwischen den Seiten besser zu verstehen und verhindert gleichzeitig, dass paginierte Inhalte als Duplicate Content betrachtet werden. Dies kann durch den Einsatz von „rel=prev“- und „rel=next“-Tags sowie durch die Bereitstellung von klaren Navigationslinks erreicht werden.

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Michael Möller - Seo Consultant

Michael Möller – SEO Berater

Content-Optimierung fĂŒr Online-Shops

Die Content-Optimierung umfasst Strategien und Techniken, die darauf abzielen, Inhalte so zu gestalten, dass sie sowohl fĂŒr Suchmaschinen als auch fĂŒr Nutzer relevant sind. Damit kannst du sowohl die Sichtbarkeit deines Online-Shops erhöhen als auch die Benutzererfahrung verbessern und letztendlich die Verkaufszahlen dadurch steigern.

Erstellung von hilfreichem Content

Hochwertiger und hilfreicher Content ist entscheidend fĂŒr den Erfolg eines Online-Shops. Mithilfe von ansprechenden Produktbeschreibungen, Anleitungen, FAQs und anderen nutzwertigen Inhalten wie Blog-Artikeln bietest du Shop-Besuchern wertvolle Informationen und nimmst Einfluss auf deren Kaufentscheidungen. Ein weiterer Vorteil: Hilfreiche Inhalte (Helpful Content) verlĂ€ngern nachweislich die Verweildauer auf einer Website und stĂ€rken ĂŒberdies das Vertrauen in deine Marke.

Canonical Tags und Duplicate Content

Duplicate Content kann zu Problemen bei der Indexierung und zu Rankingverlusten fĂŒhren. Durch den Einsatz von Canonical Tags stellst du sicher, dass Suchmaschinen die bevorzugte Version einer Seite erkennen und indizieren. Dies ist besonders wichtig bei Produktvarianten oder identischen Produktbeschreibungen auf verschiedenen Seiten.

Thin Content

Vermeide unbedingt Inhalte mit geringem Mehrwert! Denn Seiten mit sogenanntem Thin Content können das Ranking negativ beeinflussen. Wie du den Informationsbedarf der Nutzer richtig deckst, erfÀhrst du im folgenden Blogbeitrag: Helpful Content Update: Das solltest du beachten.

Keyword-Kannibalisierung

„Keyword-Kannibalisierung“ tritt immer dann auf, wenn mehrere Seiten deines Online-Shops auf das gleiche Keyword ranken und somit miteinander in Konkurrenz treten. Dies wiederum kann die Rankings schwĂ€chen und die Sichtbarkeit verringern. Eine klare Keyword-Strategie und die gezielte Optimierung jeder Seite fĂŒr spezifische Keywords wirken der Keyword-Kannibalisierung entgegen.

RegelmĂ€ĂŸige Content-Audits

RegelmĂ€ĂŸige Content-Audits sind wichtig, um die QualitĂ€t und Relevanz der Inhalte im Online-Shop sicherzustellen. Sie dienen dazu, bestehende Inhalte zu analysieren, zu aktualisieren und zu optimieren. Dabei sollte veralteter oder irrelevanter Content entfernt oder ĂŒberarbeitet werden. Nur so lĂ€sst sich die Benutzererfahrung deutlich verbessern und damit auch die SEO-Leistung effizient steigern.

Umgang mit Blog-Inhalten im Online-Shop

Ein Blog kann ein wertvolles Instrument zur Content-Optimierung in einem Online-Shop sein. Er bietet die Möglichkeit, auf Nutzerfragen gezielt einzugehen und somit Vertrauen in eine Marke aufzubauen. Welche Kriterien zielgruppengerechte Inhalte erfĂŒllen sollten und wie du dir eine sogenannte Topical Authority aufbaust, erfĂ€hrst du in folgenden Blogbeitrag: Topical Authority und SEO: So wirst du zum Experten 💡.

Nutzer-Generated Content und Bewertungen

Zu Nutzer-Generated Content (UGC) zÀhlen Produktbewertungen und Kundenrezensionen genauso wie Produktfotos und -videos auf Social Media.

Der Vorteil von nutzergenerierten Inhalten besteht darin, dass sie die GlaubwĂŒrdigkeit und AttraktivitĂ€t eines Online-Shops erheblich steigern können. Denn Suchmaschinen bevorzugen einzigartige und authentische Inhalte. Kein Wunder also, dass UGC oftmals zu einer Verbesserung der Sichtbarkeit beitrĂ€gt.

Das Hinterlassen von Bewertungen und Feedback durch Kunden fördert zudem das Vertrauen potenzieller KĂ€ufer und unterstĂŒtzt die Bildung einer Gemeinschaft, was die Bindung zur Marke zusĂ€tzlich stĂ€rken kann.

OffPage-SEO fĂŒr Online-Shops

OffPage-SEO bezieht sich auf Maßnahmen außerhalb der eigenen Website, die dazu dienen, das Ranking in den Suchmaschinenergebnissen zu verbessern. Einige davon stelle ich dir im Folgenden vor.

Backlink-Aufbau und Linkbuilding-Strategien

Der Backlink-Aufbau ist ein wichtiger Bestandteil einer jeden OffPage-SEO-Strategie. Denn Backlinks von hochwertigen und themenrelevanten Websites signalisieren Suchmaschinen wie Google, dass die Website sowohl relevant als auch vertrauenswĂŒrdig ist.

Der Linkaufbau umfasst eine Vielzahl von Strategien und Techniken. Einige davon habe ich in der folgenden Übersicht fĂŒr dich zusammengefasst:

  • kostengĂŒnstiger Linkaufbau ĂŒber Verzeichnisse, BranchenbĂŒcher etc.,
  • Linkaufbau ĂŒber sogenannte Mentions (= „ErwĂ€hnungen“),
  • Linkaufbau ĂŒber Foren,
  • Linkaufbau ĂŒber Pressearbeit/digitale PR,
  • Linkgap-Analysen und Wettbewerbsvergleiche,
  • Linkbaits,
  • u. v. a. m.

Linkbaits und Linkable Assets

Linkbaits und Linkable Assets sind Inhalte oder Ressourcen auf einer Website, die so wertvoll, einzigartig oder unterhaltsam sind, dass andere Websites natĂŒrlicherweise auf sie verlinken möchten. FĂŒr Online-Shops können dies umfangreiche Produktvergleiche, informative Anleitungen, einzigartige Tools oder Studien ĂŒber Verbrauchertrends sein. Durch die Erstellung solcher Inhalte erhöhst du das Potenzial fĂŒr organische Backlinks und sorgst dafĂŒr, dass sich deine Rankings zunehmend verbessern.

Welche Linkbuilding-Strategien sich fĂŒr Online-Shops als besonders effektiv erwiesen haben, verrate ich dir im folgenden Blogbeitrag: How-to Linkbait: So generierst du qualifizierte Backlinks.

Wettbewerbsvergleich und Linkgap-Analyse

Ein grĂŒndlicher Wettbewerbsvergleich und eine sogenannte Linkgap-Analyse sind entscheidend, um die Linkbuilding-Strategie eines Online-Shops aufzubauen. Durch die Analyse der Backlink-Profile von Wettbewerbern lassen sich wertvolle Erkenntnisse gewinnen, welche Websites und welche Art von Inhalten fĂŒr den Aufbau von Backlinks genutzt werden können. Die Identifizierung von Linkgap-Bereichen, in denen die Konkurrenz ĂŒber mehr Backlinks verfĂŒgt, hilft dir dabei, gezielte Maßnahmen zu entwickeln, um diese LĂŒcken zu schließen und um die AutoritĂ€t der eigenen Website dadurch zu stĂ€rken.

Effektives OffPage-SEO fĂŒr Online-Shops erfordert somit eine kontinuierliche strategische Herangehensweise, die sowohl den Aufbau hochwertiger Backlinks als auch das Schaffen einzigartiger und wertvoller Inhalte umfasst.

Digitale PR fĂŒr Shop-SEO nutzen

Digitale PR bietet eine effektive Möglichkeit, die Sichtbarkeit und AutoritÀt eines Online-Shops in den Suchmaschinenergebnissen zu stÀrken. Die folgenden Strategien haben sich dabei besonders bewÀhrt.

Online-Public-Relations

Online-Public-Relations, auch bekannt als „digitale PR“, hat sich zu einem entscheidenden Instrument fĂŒr Unternehmen und Organisationen entwickelt, um ihre Botschaften effektiv zu verbreiten und um ihre Sichtbarkeit online zu stĂ€rken. Diese Form der Öffentlichkeitsarbeit nutzt digitale KanĂ€le wie Websites, Blogs, soziale Medien und Online-Presseportale, um gezielte Inhalte an ein breites Publikum zu kommunizieren. Durch die strategische Platzierung von Pressemitteilungen, Artikeln und Blog-BeitrĂ€gen können Unternehmen ihre Zielgruppen direkt ansprechen und Interesse fĂŒr unternehmensrelevante Themen (Stichwort: „Agenda-Setting“) wecken.

Ein zentraler Vorteil digitaler Pressearbeit liegt in der Möglichkeit, Inhalte schnell und zielgerichtet zu verbreiten. Durch die Nutzung von Social-Media-Plattformen wie Twitter, Facebook oder LinkedIn können Unternehmen direkt mit Journalisten, Bloggern und anderen MeinungsfĂŒhrern in Kontakt treten und ihre Nachrichten gezielt streuen. Zudem bieten Online-Presseportale eine Plattform, um Pressemitteilungen fĂŒr eine breitere Öffentlichkeit zugĂ€nglich zu machen und um die Reichweite einer Nachricht ĂŒber traditionelle Medien hinaus zu erhöhen.

Influencer-Marketing und Kooperationen

Influencer-Marketing spielt dabei eine besondere Rolle. Der Grund dafĂŒr ist folgender: Die Zusammenarbeit mit Influencern bietet dir gleich mehrere Vorteile: Zum einen kannst du dank Influencer Relations deine Markenbekanntheit signifikant steigern, zum anderen beschert dir Earned Media hochwertige Backlinks.

Social Media und deren Einfluss auf SEO

Social Media hat zwar nur einen indirekten Einfluss auf die SEO-Leistung deines Online-Shops, dafĂŒr hilft dir das Social-Media-Marketing jedoch bei der Reichweitensteigerung und bei der Positionierung deiner Marke. Ein weiterer positiver Effekt: Durch die konsequente Bespielung deiner Social Media Accounts steigerst du deine Brand Awareness, was in einer höheren Anzahl an markenbezogenen Suchanfragen (Branded Search) resultiert.

Pressearbeit: Mehr Sichtbarkeit durch Presseverteiler und Pressemitteilungen?

Eine kontinuierliche Pressearbeit ermöglicht es dir, deine unternehmenseigenen Themen in den Medien zu platzieren. Der Presseverteiler ist eines der vielen Werkzeuge, die du fĂŒr dieses Vorhaben benötigst. Hierbei handelt es sich um eine Datenbank mit Kontaktdaten von Journalisten, Redakteuren und anderen Medienpersonen, welche wiederum an deinen Themen interessiert sind oder es zumindest sein könnten. Durch den Aufbau und die Pflege eines solchen Verteilers stellst du sicher, dass deine Pressemitteilungen – ein weiteres wichtiges Instrument der Pressearbeit – direkt an die richtigen EmpfĂ€nger gelangen.

Bedenke jedoch, dass allein das Versenden von Pressemitteilungen noch lange nicht ausreicht, um dir mehr Sichtbarkeit in den Medien zu verschaffen. Deine Chancen auf Veröffentlichung steigen erst dann, wenn du ein wirklich gut funktionierendes Netzwerk hast und einen professionellen Umgang mit Journalisten pflegst.

Ein ausschlaggebendes Kriterium ist außerdem der Nachrichtenwert. Mit anderen Worten: Sind deine News fĂŒr die Öffentlichkeit relevant und sind sie deshalb „berichtenswert“? Diese Frage solltest du dir immer stellen, bevor du dir die MĂŒhe machst, Pressemitteilungen an Medienvertreter auszusenden. Denn wĂ€re es nicht schade, wenn diese einfach ungelesen im Papierkorb landen?

Analyse und Tracking im Bereich „Shop-SEO“

Wer SEO-Erfolge im E-Commerce verbuchen möchte, der kommt um eine grĂŒndliche Analyse und ein effektives Tracking nicht herum. Im Folgenden stelle ich dir eine Auswahl geeigneter SEO-Tools vor, die dir dabei helfen können.

Einsatz von SEO-Tools speziell fĂŒr Online-Shops

SEO-Tools wie SEMrush, Ahrefs, Moz und Screaming Frog bieten zahlreiche Funktionen wie Keyword-Recherche, Backlink-Monitoring und Wettbewerbsanalyse. Diese Anwendungen unterstĂŒtzen Shop-Betreiber dabei, ihre SEO-Strategie kontinuierlich zu ĂŒberwachen und zu verbessern. WeiterfĂŒhrende Informationen zu den einzelnen Tools findest du unter: SEO & Keywords: So findest du die richtigen Suchbegriffe fĂŒr deinen Online-Shop.

Nutzung von Google Analytics und Google Search Console

Zur Analyse und Überwachung im Shop-SEO sind Google Analytics und Google Search Console unverzichtbar. Google Analytics liefert dabei detaillierte Einblicke in Traffic-Quellen, Conversion-Rates und das Nutzerverhalten auf der Website. Die Google Search Console wiederum ermöglicht es Shop-Betreibern, die Indexierung ihrer Seiten zu ĂŒberwachen, Sitemaps zu optimieren und technische SEO-Probleme zu identifizieren.

Wesentliche SEO-Metriken und Leistungskennzahlen

Woran erkennst du, ob dein Online-Shop wirklich gut performt? An den entsprechenden Leistungskennzahlen natĂŒrlich! Sie liefern dir wertvolle Erkenntnisse darĂŒber, wie effektiv deine SEO-Maßnahmen sind und wo noch Optimierungsbedarf besteht.

Zu den sogenannten Key-Performance-Indikatoren (kurz: KPIs) zÀhlen die Rankings der Keywords in den Suchergebnissen genauso wie die Click-Through-Rate (CTR) sowie die Anzahl der Klicks und Impressionen.

Du willst wissen, welche Metriken fĂŒr deinen Online-Shop außerdem relevant sind? Dann darfst du dir den folgenden Blog-Beitrag nicht entgehen lassen: SEO-KPIs: SEO-Performance deines Online-Shops richtig messen.

A/B-Testing und kontinuierliche Verbesserung

A/B-Testing und Split-Testing, sind bewĂ€hrte Methoden zur kontinuierlichen Optimierung von SEO-Maßnahmen. Beim A/B-Testing werden zwei Versionen einer Webseite erstellt, die sich in einem spezifischen Element unterscheiden. Diese Versionen werden dann an verschiedene Benutzergruppen ausgespielt, um zu analysieren, welche Variante besser performt.

Das Split-Testing erfolgt basierend auf URLs. Hierbei werden zwei unterschiedliche URLs mit leicht variierenden Inhalten gegeneinander getestet, um zu messen, ob und welchen Einfluss die jeweiligen Änderungen auf die SEO-Zielkennzahlen haben. Die wichtigsten Zielkennzahlen umfassen dabei das Ranking in den Suchmaschinen, die Click-Through-Rate (CTR), die Anzahl der Klicks und die Impressionen. Die Auswertung dieser Metriken erlaubt RĂŒckschlĂŒsse darĂŒber, welche Variante eine bessere Sichtbarkeit und Benutzerinteraktion erzielt.

Der kontinuierliche Optimierungsprozess durch A/B-Tests hat den Vorteil, datengetriebene Entscheidungen treffen zu können, um die SEO-Strategie laufend zu verbessern.

HĂ€ufige Fehler im E-Commerce SEO und wie du sie vermeidest

„Je mehr Keywords, desto besser! Content-Planung kostet nur Zeit!“ – Diese und viele weitere falsche Überzeugungen halten sich leider auch weiterhin hartnĂ€ckig. Höchste Zeit also, sie endlich dorthin zu verbannen, wo sie hingehören: ins Reich der Mythen und MĂ€rchen! Weitere typische SEO-Fehler habe ich nachfolgend fĂŒr dich zusammengefasst.

VernachlÀssigung der mobilen Optimierung

Ein hĂ€ufiger Fehler im E-Commerce SEO ist die VernachlĂ€ssigung der mobilen Optimierung. Denn oft erfolgt die Planung und Optimierung von Websites noch am Desktop, obwohl der Großteil des Traffics mittlerweile von mobilen GerĂ€ten stammt. Umso wichtiger ist es, die mobile Nutzererfahrung zu priorisieren und sicherzustellen, dass die jeweilige Website auf allen GerĂ€ten optimal funktioniert – ganz im Sinne des „Mobile First“-Ansatzes.

Die mobile Optimierung umfasst dabei eine Verbesserung von Ladezeiten, intuitive Navigation und die Implementierung von Responsive Design. Nur so lÀsst sich die Absprungrate minimieren und die Conversion-Rate signifikant erhöhen.

Überoptimierung und Keyword-Stuffing

Ein weiterer hĂ€ufiger Fehler ist die Überoptimierung und das sogenannte Keyword-Stuffing. Dabei wird versucht, durch ĂŒbermĂ€ĂŸigen Einsatz von Keywords die Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu erhöhen. Dies kann jedoch kontraproduktiv sein und von Suchmaschinen wie Google als Spam eingestuft werden, was zu einer Abwertung der Seite fĂŒhrt. Stattdessen sollte der Fokus auf qualitativ hochwertigen Content gelegt werden, der auf natĂŒrliche Weise relevante Keywords integriert und den Nutzern echten Mehrwert bietet.

Content-Aufbau ohne Strategie

Ein planloser Aufbau von Content kann die SEO-Performance ebenfalls negativ beeinflussen. Ohne eine klare Strategie verfehlt der Content oft sein Ziel und verschwindet vollkommen und völlig zu Recht in den unendlichen Weiten des World Wide Web.

Bevor du also auch nur eine einzige Zeile schreibst, solltest du dir zunĂ€chst einmal ĂŒberlegen, wie du deine Inhalte strukturierst. Eine Content-Strategie hilft dir dabei, einen klaren Kommunikationsfokus zu setzen und diesen selbst bei einer Vielzahl von einzelnen Content Pieces nicht aus den Augen zu verlieren.

Das erklÀrte Ziel ist es, deine potenziellen Kunden inhaltlich dort abzuholen, wo sie aktuell stehen. Der Content sollte daher immer vom Nutzer her gedacht werden und nicht vom Unternehmen selbst.

Frage dich daher stets Folgendes: Welche Themen interessieren meine Zielgruppe? Welche Content-Formate konsumiert sie am liebsten – und wie verknĂŒpfe ich alle Inhalte sinnvoll miteinander, um den Besuchern meiner Website eine besonders gute User Experience zu ermöglichen? Anregungen und Tipps dazu findest du unter: 9 Tipps fĂŒr eine User-Centric-Content-Strategie.

BemĂŒhe dich immer darum, zunĂ€chst einmal einen Mehrwert ĂŒber deinen Blog zu schaffen, der dann zu Conversions fĂŒhrt. Es gibt informationale Suchanfragen, die nah an einer Conversion sind – und genau die solltest du in deinem Blog zuerst behandeln.

Adressiere deine Zielgruppe mit entsprechenden Inhalten also bereits im oberen Teil des Funnels, um sie damit dann in Kunden umzuwandeln.

Fehlerhafte Adressierung des User Intents

Ein wesentlicher Aspekt erfolgreicher SEO-Strategien ist die korrekte Adressierung des User Intents. Liegt der Fokus auf den falschen Maßnahmen und KPIs, kann dies dazu fĂŒhren, dass die eigentlichen BedĂŒrfnisse der Nutzer nicht erfĂŒllt werden. Sichtbarkeit allein ist fĂŒr E-Commerce-Shops keine relevante KPI, sondern lediglich eine von vielen Metriken.

Stattdessen sollte der Fokus auf Maßnahmen liegen, die tatsĂ€chlich mehr Umsatz generieren. So können oftmals mit gerade einmal 20 Prozent der Maßnahmen 80 Prozent der Erfolge erzielt werden. Das sogenannte Pareto-Prinzip greift also auch bei der Suchmaschinenoptimierung.

Konzentriere dich also zunÀchst einmal auf eine spitze Optimierung deiner Top-20-Produktseiten und -Kategorien.

Lege darĂŒber hinaus besonders viel Wert auf die Snippet-Optimierung, um die Klickrate und letztendlich die Conversion-Rate zu verbessern.

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Michael Möller - Seo Consultant

Michael Möller – SEO Berater

Die Zukunft des E-Commerce SEO

Die „KĂŒnstliche Intelligenz“ (KI) verĂ€ndert MĂ€rkte in rasanter Geschwindigkeit. Technologien wie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) beschleunigen den Wandel zusĂ€tzlich. In diesem Kapitel werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Trends, die den Markt auch in den kommenden Jahren prĂ€gen dĂŒrften.

„AI Overviews“ (vormals Search Generative Experience)

Die Zukunft des E-Commerce SEO steht ganz im Zeichen der KI. Mit der EinfĂŒhrung von AI Overviews, frĂŒher bekannt als Search Generative Experience, macht Google die Online-Suche noch effizienter und zeitsparender fĂŒr Nutzer.

Googles neueste Technologie nutzt fortschrittliche KI, um detaillierte und kontextbezogene Antworten auf Suchanfragen direkt auf den Suchergebnisseiten zu liefern. Wie die Google-Suche in Zukunft aussehen soll, prÀsentiert der Tech-Konzern im folgenden Video:

 

Durch die starke Nutzerzentrierung will Google seine eigene Marktposition stÀrken und den eigenen Marktanteil weiterhin ausbauen.

FĂŒr E-Commerce bedeutet dies, dass


Google Organic Shopping

Weiterhin relevant im E-Commerce SEO ist Google Organic Shopping. Diese Funktion ermöglicht es, Produkte direkt in den organischen Suchergebnissen zu prÀsentieren, was die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit von Produkten erheblich verbessert.

Durch die Optimierung von Produktseiten und Feeds können Unternehmen somit ihre Sichtbarkeit in organischen Shopping-Ergebnissen signifikant erhöhen. Dazu gehören detaillierte Produktbeschreibungen genauso wie hochauflösende Bilder und aktuelle Preisinformationen. Die Optimierung fĂŒr Google Organic Shopping wird somit zu einem wesentlichen Bestandteil der SEO-Strategie.

Du willst mehr darĂŒber wissen? Dann sind die folgenden 3 Tipps zur Google Organic Shopping Optimierung genau das Richtige fĂŒr dich!

Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR)

Ein weiterer anhaltender Trend ist die Augmented Reality (kurz: AR) und die Virtual Reality (kurz: VR). Beide Technologien eröffnen Unternehmen neue Möglichkeiten fĂŒr die ProduktprĂ€sentation und Kundeninteraktion.

WĂ€hrend Kunden AR nutzen, um Produkte in ihrer eigenen Umgebung zu visualisieren, bietet VR wiederum immersive Einkaufserlebnisse.

Wer seiner Kundschaft also ein einzigartiges Einkaufserlebnis bieten möchte, der sollte die entsprechenden Technologien so bald wie möglich in sein Content-Marketing, aber auch in seine SEO-Strategie implementieren. Dazu gehört vor allem die Bereitstellung von AR-freundlichen Inhalten und die Nutzung von VR-Plattformen.

Die Integration von AR und VR wird somit zum entscheidenden Faktor fĂŒr die WettbewerbsfĂ€higkeit im E-Commerce der Zukunft.

Die drei wichtigsten Key Takeaways fĂŒr Shop-Betreiber im Jahr 2024

  1. Große VerĂ€nderungen in der organischen Suche: Das Jahr 2024 markiert eine bedeutende Phase fĂŒr den E-Commerce mit starken VerĂ€nderungen in den Suchmaschinenalgorithmen und -richtlinien. Diese wiederum haben weitreichende Auswirkungen auf die Sichtbarkeit und das Ranking von Online-Shops. Umso wichtiger ist es, SEO als festen Bestandteil der Marketingstrategie zu implementieren.
  2. Technische und inhaltliche Anpassungen: Shop-Betreiber sollten verstĂ€rkt auf technische SEO-Aspekte wie Ladezeiten, mobile Optimierung und strukturierte Daten achten. Inhaltliche QualitĂ€t und Relevanz fĂŒr den Nutzer bleiben weiterhin entscheidend.
  3. Personalisierung und User Experience (UX): Die Individualisierung der Nutzererfahrung wird immer wichtiger. Personalisierte Inhalte und maßgeschneiderte Empfehlungen können die Conversion-Raten deshalb deutlich steigern.

Die 3 wichtigsten SEO-Tipps fĂŒr Online-Shops in 2024

  1. Betrachte SEO stets ganzheitlich und passe deine SEO-Strategie an die aktuellen Anforderungen der Suchmaschinen an.
  2. Optimiere fĂŒr Google Organic Shopping: Die organischen Shopping-Grids, die inzwischen direkt in der Google Suche integriert sind, werden uns weiter und intensiver begleiten. Optimiere deinen Google Merchant Center Feed, deine Produktdetailseiten und deine strukturierte Daten, um hier ungenutzte Rankingpotenziale zu erschließen.
  3. Eine gute User-Experience ist essenziell: Eine exzellente User Experience ist unerlĂ€sslich fĂŒr jeden Online-Shop. Du kannst noch so viel Content erstellen und noch so tolle Überschriften schreiben. Wenn der Kunde nicht das findet, wonach er sucht, weil deine Website zu langsam lĂ€dt oder deine NutzerfĂŒhrung irrefĂŒhrend ist, wird er in deinem Online-Shop nicht kaufen. Und darauf kommt es letztlich fĂŒr dich an, egal welchen Online-Marketing-Kanal zu intensiv betreibst. Du willst Umsatz machen und nicht nur sichtbar sein.

Fazit

Zusammenfassend lĂ€sst sich sagen, dass das Jahr 2024 eine bedeutende Phase fĂŒr den E-Commerce markiert. Denn durch die VerĂ€nderungen im Bereich der organischen Suche eröffnen sich fĂŒr den Online-Handel viele Chancen, um noch mehr Umsatz zu generieren.

Dem E-Commerce SEO kommt dabei eine besondere Rolle zu: Mit gezielten Optimierungsstrategien lÀsst sich die Sichtbarkeit eines Online-Shops signifikant steigern, wodurch noch mehr potenzielle Kunden erreicht werden können.

Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der Verbesserung der Keyword-Rankings, sondern auch und insbesondere auf der Optimierung der „Nutzererfahrung“ (User Experience) sowie der technischen Performance des Online-Shops. Dazu gehören neben der „mobilen Optimierung“ und der damit verbundenen Verbesserung der Ladezeit auch noch die Bereitstellung von qualitativ hochwertigen sowie einzigartigen Inhalten.

Weitere wichtige SEO-Aspekte sind die korrekte Gestaltung der Informationsarchitektur und die Planung der Shop-Struktur, das Keyword-Mapping sowie die Optimierung von OnPage-Elementen wie Snippets, Überschriften und URLs.

Von entscheidender Bedeutung ist auch die OffPage-Optimierung. Diese umfasst u. a. den Backlink-Aufbau, Social-Media-Marketing und die Zusammenarbeit mit Influencern. Diese Strategien bieten gleich mehrere Vorteile: So lÀsst sich damit nicht nur Reichweite um ein Vielfaches erhöhen, sondern auch das Vertrauen bei der Zielgruppe in die jeweilige Marke aufbauen.

Aber auch technisches SEO gewinnt angesichts fortschreitender Technologien wie der KI und der steigenden Bedeutung von Augmented Reality und Google Organic Shopping weiter an Relevanz.

DarĂŒber hinaus bieten innovative Technologien wie die KI neue Möglichkeiten, um personalisierte Einkaufserlebnisse zu schaffen und um KundenbedĂŒrfnisse noch prĂ€ziser zu bedienen. Der Grund dafĂŒr liegt in der immer grĂ¶ĂŸer werdenden Menge an Nutzerdaten. Wer es schafft, diese systematisch zu erfassen und auszuwerten, dem bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, die betreffende Zielgruppe mithilfe von personalisiertem Content zu erreichen. Individuell auf die KundenbedĂŒrfnisse abgestimmte Marketingkampagnen fĂŒhren wiederum langfristig zu einer höheren Conversion-Rate und damit zu einer Umsatzsteigerung.

Durch die Implementierung all dieser Strategien können Online-HÀndler ihre Marktposition nachhaltig festigen und ihre WettbewerbsfÀhigkeit erhöhen.

Der E-Commerce der Zukunft erfordert daher vor allem AgilitÀt und vorausschauende PlanungsfÀhigkeiten, um von neuen Technologien und Entwicklungen nachhaltig profitieren zu können.

Kurzum: Eine kontinuierliche Überwachung und Optimierung, gestĂŒtzt auf umfassende Analysen sowie die richtige Interpretation von SEO-KPIs und Metriken, bleiben auch weiterhin die wesentlichen Grundpfeiler fĂŒr den Unternehmenserfolg.

Quellen:

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Michael Möller - Seo Consultant

Michael Möller – SEO Berater

Veröffentlicht am: 30. Juni 2024 /
Michael Möller - Seo Consultant

Autor: Michael Möller

Michael Möller ist GrĂŒnder und GeschĂ€ftsfĂŒhrer der experics digital GmbH. Als SEO Berater mit ĂŒber 10 Jahren Erfahrung berĂ€t er mittelstĂ€ndische E-Commerce Unternehmen, wie sie mit SEO messbar mehr Umsatz und Gewinn generieren und sich unabhĂ€ngiger von bezahlter Werbung machen.

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